Sonntag, 29. Januar 2017


























Das Rad dreht sich weiter - Feuer flackert im Kessel. Die Zeit vom 31. Januar bis 2. Februar wurde die Februalien genannt, diese Tage des Jahres waren geweiht der Feuer- und Herdfeuergöttin Hestia, Vesta ("die Scheinende")






Imbolc/Candlemas/Lichtmess
February 1 - 2





Dieses Fest wird mit einem Flammenmeer voller Kerzen gefeiert. Der Tag wird auch Tag der Brighid genannt, um die Irische Göttin Brighid zu ehren. An ihrem Schrein, in der Irischen Stadt Kildare, hielt eine Gruppe von 19 Priesterinnen eine Flamme am Brennen, um sie zu ehren. Brighid ist auch eine der Göttinnen des Feuers, insbesondere ist sie aber die Patronin der Schmied-, Dicht- und Heilkunst. Es wurden an diesem Tag traditionell heilige Feuer entzündet, weil sie das Feuer der Geburt und der Heilung symbolisieren, das Feuer des Schmiedens und der poetischen Inspiration. Die Kirche wandelte diesen Feiertag in Lichtmess, dem Tag, an dem alle Kirchen-Kerzen für das kommende Jahr gesegnet werden. Im alten Europa wurde Imbolc mit einer Lichtprozession gefeiert, um die Felder vor der Pflanzzeit zu reinigen und zu düngen und den Göttern und Geistern der Landwirtschaft zu danken.





Eine weitere Bedeutung: Viele Kelten waren ländliche Schäfer, deren Leben vom Gedeihen ihrer Herden abhing, und ihr Jahreszeitenfest spiegelte ihre Lebenswelt dementsprechend wieder. Eines ihrer wichtigsten Feste war Imbolc, was "im Bauch" bedeutet und sich einerseits auf die trächtigen Schafe, andererseits ganz generell auf die Mutter Erde bezieht, die nun bereit ist, neues Leben zu schenken. Imbolc wird auch Oimelc genannt, die "Milch des Mutterschafes", da zu dieser Zeit die Mutterschafe ihre neugeborenen Lämmer säugten. Auf der Isle of Men nennt man ihn in einer etwas versteckten Anspielung "Den Tag der weißen Brigit". Milch diente nicht nur als Nahrung für die Jungtiere, sondern war essentiell für das Überleben der Familien. Sie war wertvoll und deshalb ein Göttergeschenk, weshalb man über Nacht Milchopfer vor die Tür stellte oder auf die Türschwelle goß, um der Göttin zu danken und sie um Hilfe bei der Ernte zu bitten. (Amber K. und Azrael K., Lichtmess. Das Fest der Flammen)



























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